After.Life

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Die merkwürdige Interpunktion im Titel weist bereits darauf hin, worum es hier geht. Ist es nun Life oder doch eher Afterlife, also Tod? Schwierige Frage, zumindest in diesem Film. Die junge Lehrerin Anna findet sich nach einem Streit mit ihrem Freund und anschließender, wütender Autofahrt beim Bestatter wieder (Liam Neeson, yeah!). Er sagt, sie sei tot und nur durch seine außergewöhnliche Gabe könne er mit ihr sprechen, sie sagt: „Ich denke, also bin ich.“ (sinngemäß). Damit ist der Konflikt eigentlich auch schon erklärt. Sie glaubt ihm natürlich nicht, er hat allerdings einige überzeugende Argumente. Kurze Zeit später mischt sich auch noch der Freund in die Geschichte ein, der irgendwie auch nicht an ihren Tod glauben will. Schwierige Kiste.

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Der Film bietet angenehme Horror-Unterhaltung mit dem guten, alten „Ist der nun tot oder was?“-Kick und ganz großen Fragezeichen über den Köpfen. Keine neue Idee, aber hier durchaus interessant umgesetzt. Die Umgebung (Bestatter) ist schön gruselig, der Bestatter ganz offensichtlich wahnsinnig, nach außen hin aber wunderbar ruhig und entspannt (Liam Neeson, yeah!) und Christina Ricci gibt eine sehr hübsche Leiche ab. Am Ende gibt es natürlich den großen Showdown und einen supercoolen Abschied (harharhar), so wie sich das gehört. Mir hats gefallen, man konnte gut mitfiebern und sich reinsteigern, es gab Spannung und „Nein, geh da nicht rein“-Momente. Solide mit der Tendenz zu gut. Liam Neeson, yeah! (Ist eigentlich schonmal jemandem aufgefallen, dass der Mann verdammt groß ist? Verdammt groß.)

Bewertung: 5/10

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  1. Pingback: After.Life (2009) | Film-Blogosphäre

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