Breaking Bad „Rabid Dog“ – Die geteilte Meinung

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Breaking Bad, Serienfinale, die letzten 8 Folgen, maximale Spannung! Genossen auf der großen Leinwand, zusammen mit dem Metabølisten – und darum auch einen kurzen Kommentar von uns als Crosspost in beiden Blogs. Who is the one, who really knocks?

[SPOILERWARNUNG GALORE!]

Die Filmguckerin: Nur selten war ein Episoden-Titel so treffend wie dieser, denn die Konzentration in dieser Folge liegt eindeutig auf dem unberechenbaren, tollwütigen Hund Jesse Pinkman. Er ist nicht nur mittlerweile vollkommen außer Kontrolle, sondern auch der offenbar einzige Schwachpunkt des kaltschnäuzigen Walter White – und somit der Schlüssel zum Erfolg für Hank. Besonders viel wert ist ihm sein Kronzeuge aber trotzdem nicht, denn er ist ohne Weiteres bereit, den Junkie an seinen mörderischen Schwager auszuliefern – Hauptsache er bekommt seinen Knochen: Heisenberg. Die Gefühle des völlig aufgewühlten und am Rande des Wahnsinns stehenden Jesse sind wieder einmal allen egal – der kleine Spielball kann einem nur noch leidtun. Highlight dieser Folge: Walter White als Weihnachtsmann. Ohnehin wurde dieses Mal im Publikum erstaunlich viel gelacht – vielleicht die pure Erleichterung nach der letzten Action-Folge.

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Der Metabølist: „You two guys are just guys. OK. Mr. White – he’s the devil. He is smarter than you, he is luckier than you. Whatever you think is supposed to happen, I’m telling you, the exact, reverse opposite of that is going to happen.“ Stringent moralisch richtige Entscheidungen trifft keiner mehr. Alle drehen sich permanent darum, ihre eigenen Kriege zu führen – was zu einer gewissen Atemlosigkeit und Unruhe führt, die der zwölften Episode „Rabid Dog“ inne war. Die Serie muss zu einem Ende kommen und man merkt es der Erzählung an: Für langsame Entwicklungen ist keine Zeit mehr. So kommt es auch, dass Skylers plötzliche Mordlust mir deutlich zu schnell aufkommt oder auch das schlechte Verhältnis zwischen Walt und Jesse sich durch eine etwas cheesy wirkende Fehlinterpretation zuspitzt. Der ersehnte Showdown zwischen den beiden wurde abermals nach hinten geschoben – dafür blieb mit „Rabid Dog“ eine etwas zu ruhige Folge zurück, die für mich die bis dato Schwächste der fünften Staffel war. Jedoch, dem Gesetz der Serie nach müsste uns in der nächsten Folge einiges um die Ohren fliegen. „You really want to burn him down? Let’s do it together.“

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