Bunny and the Bull

BunnyBull
© Delphi Filmverleih Produktion

Stephen ist ein nervöser, schüchterner Vegetarier, der agoraphobisch seine eigene Wohnung seit Monaten nicht mehr verlassen hat, seine Tage minutiös durchplant, seine Körperfunktionen überwacht und die dadurch gesammelten Daten und Proben peinlich genau in seiner Wohnung sortiert und einlagert. Eines Tages entdeckt er, dass seine Lebensmittelvorräte durch Mäuse zerstört wurden und sieht sich mit der angsterweckenden Situation konfrontiert, die Wohnung verlassen zu müssen. In dieser schwierigen Phase kommen plötzlich Erinnerungen an eine längst vergangene Reise mit seinem besten Freund Bunny wieder hoch, die er so lange zu vergessen versuchte.

BunnyBull
© Delphi Filmverleih Produktion

Der Zuschauer wird entführt in eine wunderbare Welt und mitgenommen auf einen spannenden Trip durch ein Europa der Erinnerung. Wirklich schön gemacht sind hierbei die Kulissen, die mal animiert sind, mal wie eine Papierwelt aussehen, aber auf jeden Fall immer surreal anmuten und dem Film eine tolle Atmosphäre geben und hervorragend die Erinnerungsebene des Protagonisten widerspiegeln. Man kann sich immer wieder von der Kreativität und dem Einfallsreichtum der Umgebungen verzaubern und überraschen lassen und dabei dem interessanten und witzigen Plot des Films folgen. Die Charaktere sind lebhaft und interessant, wenn auch hier und da mal etwas klischeemäßig. Darüber sollte man aber großzügig hinwegsehen und sich auf diesem besonderen Film einlassen. Schräg und schön!

Bewertung: 8/10

BUNNY_Bull
© Delphi Filmverleih Produktion

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