Das Kinojahr 2017 – Die Vorschau

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und deshalb haben wir auch in diesem Jahr wieder eine kleine, feine Liste mit Filmen zusammengestellt, auf die wir uns im Kinojahr 2017 freuen. Von Animationsfilm bis Zauber im Weltall ist alles dabei. Wir freuen uns auf weitere Filmtipps in den Kommentaren.

Stephan:

Manchester by the sea (19.01.2017)

In diesem Drama spielt Casey Affleck den einsamen Handwerker Lee Chandler, der sich in Boston verdingt. Als er vom überraschenden Tod seines Bruders erfährt, kehrt er zuück in seine Heimatstadt, wo er dessen Sohn aufziehen soll und seiner Ex-Frau begegnet. Für mich ist Casey Affleck einer der besten gegenwärtigen Schauspieler, der zu Unrecht unterschätzt und übersehen wird. Daher freue ich mich schon sehr darauf, ihn in einer Rolle zu sehen, die sicherlich viel zu erzählen hat und großes Entwicklungspotenzial in sich birgt.

T2 Trainspotting (16.02.2017)

Mark Renton ist zurück. Und in seiner zwanzigjährigen Abwesenheit haben ihn seine alte Freunde vermisst, sich durch die Welt gevögelt oder im Gefängnis sehnsüchtig ihre Rache erwartet. Der großartige Trailer lässt sofort die Sympathie für die vier Verlierer aus Edinburgh neu entflammen. Was wäre auch anderes möglich gewesen, wenn Danny Boyle sich auf die Anfänge seiner Karriere besinnt und den Cast für dieses Projekt begeistern kann? Bevor ihr aber vor Aufregung vor das nächste Auto rennt, lasst wenigstens Rents Worte noch nachhallen: Choose life, choose facebook, choose instagram. I’ve made my decision.

Der dunkle Turm (10.08.2017)

Seit Jahren wird darüber gesprochen, wie die mehrteilige Fantasy-Reihe um Roland Deschain verfilmt werden kann, den letzten Revolvermann einer untergehenden Welt. Nachdem bereits bekannt geworden ist, dass Idris Elba in die Hauptrolle schlüpfen wird, nahm auch die Vorfreude auf diesen Film zu. Sein Nemesis Randall Flagg wird von Matthew McConaughey verkörpert und auch diese Entscheidung überzeugt. Die Bücher haben mich begeistert und in ihren Bann gezogen, daher sind die Erwartungen groß, wie die dystopische Welt von Roland inszeniert wird. Auf jeden Fall einer der am sehnsüchtig erwarteten Filme aller Zeiten.

Jaschar:

2017 werden tonnenweise Filme erscheinen. Da fällt es wieder einmal schwer, sich auf lediglich drei zu beschränken.

The Lego Batman Movie (09.02.2017)

Der Legofilm war viel besser als er hätte sein dürfen (ein Werbeclip in Spielfilmlänge mit kleinen gelben Figuren, da haben schon ganz andere kläglich versagt) und Batman war eines der besten Elemente davon. Einem Sidekick einen eigenen Film zu geben, kann schiefgehen, es kann aber auch klappen. Ob sich Batman über 90 Minuten trägt, wird rauszufinden sein. Ich glaube an ihn!

Logan: The Wolverine (02.03.2017)

Bester Film 2017, calling it now. Ja, ich habe den Trailer gesehen, und ja, ich weiß ja dass ich erst gestern schrieb, man solle nichts auf Trailer geben. Aber come on… der sieht einfach zu gut aus! (Future me wird mich im Jahresabriss 2017 wahrscheinlich dafür rügen…)

The Masterpiece (Kinostart noch unbekannt)

James Franco inszeniert die Entstehung von The Room, dem Kultfilm von Tommy Wiseau. Wer den Film „mochte“ (er ist ja nur Kult, weil er so katastrophal schlecht ist), sollte sich das nicht entgehen lassen.

Maria:

Split (21.01.2017)

Nachdem der zeitweise etwas abgestürzte M. Night Shyamalan, der zwischendurch so eigenartige Filme wie The Happening oder After Earth ablieferte, 2015 bereits mit The Visit überzeugen konnte, gibt es Grund zur Hoffnung für sein neustes Projekt Split. Der überaus talentierte James McAvoy darf gleich mehrere Charaktere verkörpern, der Trailer verspricht außerdem eine spannende Entführungsstory mit einem Schuss Übernatürlichkeit (oder vielleicht auch nicht? Es wäre nicht das erste Mal, dass Shyamalan die Zuschauer hinters Licht führt) – könnte gut werden.

Life (23.03.2017)

Es geht mal wieder ins All. Statt dem schnarchlangweilig aussehenden Passengers mit durch Photoshop auf Hochglanz polierten Jennifer Lawrence und Chris Pratt in den Hauptrollen, schaue ich mir lieber Life an. Gleichzeitig erdnah und doch mit einer Portion Aliens sieht das Ganze auch dank Darstellern wie Jake Gyllenhaal ziemlich vielversprechend aus. Es wird sich zeigen, ob der Film hält, was der Trailer verspricht.

Star Wars: Episode VIII (14.12.2017)

Nach Rogue One sehne ich mich nach guter, alter Jedi-Power. Eigenartige Meditationsübungen, Laserschwerter, kleine runzlige weise Aliens, Cantina Bands und Darsteller aus dem Original-Cast, die keine gruseligen CGI-Wesen sind – ja, bitte!

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