Der große Japaner

© Magnolia Pictures

Es geht um einen Helden, den keiner will. Masaru hat die Bürde des Heldentums von seinem Vater geerbt, damals waren die großen Japaner aber noch angesehene Männer, die vom Volk veehrt wurden. Wie schwer es heutzutage ist, wird im Mockumentary-Stil beobachtet. Ein Kamerateam begleitet Masaru im Alltag und befragt ihn und die Menschen in seinem Umfeld über sein Leben und natürlich vor allem über seinen seltsamen Job.

Der Film ist an Skurrilität wohl schwer zu überbieten, zunächst ist alles noch so einigermaßen normal, wird dann aber immer seltsamer, vor allem die Kämpfe des Riesen sind sehr eigenartig und, offen gestanden, ziemlich bekloppt, mal ganz abgesehen von den ziemlich schlechten Special Effects. Die Szenen im Alltag sind relativ unterhaltsam, bedingt aber vor allem durch die trockenen Antworten von Masaru auf die drängelnden Fragen der Reporter. Bald beginnt der Ärmste einem sehr leid zu tun, vor allem die Szene mit der Ehefrau und der Tochter ist irgendwie tragisch… Insgesamt ist der Film äußerst schräg, stellenweise aber etwas langweilig. Vor allem die Übergange zwischen den alltäglichen Aufnahmen und den Kämpfen sind etwas ruppig.

Bewertung: 6,5/10

Masaru im Alltag
© Magnolia Pictures

2 Comments

  1. Ich steh voll Dainipponjin! Diese sinnlosen, veraltet wirkenden Kämpfe & der melancholische Charakter passen irgendwie sehr gut zusammen und sind irgendwie eine schön schräge Perspektive auf die Power Rangers und ähnlichen Kram. Vor allem das Ende, als sie am Tisch sitzen, ist einfach perfekt!

  2. Total sinnlos und veraltet! Und zugegeben, das Ende habe ich unerwähnt gelassen, obwohl das natürlich wirklich ziemlich cool war. Obwohl ich nicht so richtig verstanden habe, was uns der Künstler damit sagen wollte… War der Dainipponjin im Himmel? Wars ein Traum? Egal, war auf jeden Fall ein gutes Ende.

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