Ich – Einfach unverbesserlich 2

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© Universal

Sie sind wieder da! Der Ex-Superschurke Gru hat sich mittlerweile voll und ganz mit seinem braven Leben als Familienvater arrangiert und gibt alles für seine drei Adoptivtöchter, auch wenn er dazu in ein pinkes Rüschenkleid schlüpfen muss. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die passende Frau und Mutter im Haus – doch Gru lässt sich weder von den Verkupplungsversuchen seiner nervigen Nachbarin noch von den Bedürfnissen seiner Kinder erweichen. Eines Tages taucht eine Geheimagentin auf, die seine Hilfe bei der Rettung der Welt verlangt, denn es gibt einen neuen Superschurken, dem Gru mit Insiderwissen das Handwerk legen soll. Als ob das noch nicht reicht, verschwinden ständig auf mysteriöse Weise seine niedlichen Minions…

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Alle Fans der kleinen, gelben Bohnen können sich freuen, denn die Minions bekommen in „Ich – Einfach unverbesserlich“ eine weitaus größere Rolle und mehr witzige Auftritte. Die kleinen Arbeiter zeigen sich gewohnt amüsant und fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Die Story ist interessant und spannend, vor allem die Minion-Entführungen geben dem Zuschauer einige Rätsel auf und verleihen dem Ganze die nötige Würze. Die verschiedenen Probleme und Handlungsstränge sind geschickt und passend miteinander verwoben – das Ganze funktioniert.

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Die altbekannten Charaktere sorgen erneut für Spaß, vor allem Gru ist in seiner neuen Rolle als sorgender Familienvater ungewohnt und sehr witzig. Auch die Kinder sind gewohnt entzückend, auch wenn die rebellische Edith leider ein wenig zu kurz kommt. Wie auch schon im letzten Teil sind vor allem die Minions die Gag-Lieferanten und warten in diesem Film mit einer amüsanten, sehr viel haarigeren Version ihrer selbst auf. Auch die neu eingeführten Charaktere können sich sehen lassen, vor allem der neue Superschurke sorgt für Lacher. Nur die Agentin Lucy Wilde ist zum Teil zu überspitzt und wirkt zu künstlich in ihrer ach so witzigen Durchgeknalltheit. Ihre diversen schief laufenden Witze lassen das Publikum peinlich berührt schweigen.

Insgesamt ist „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ durchaus eine gelungene Fortsetzung, auch wenn der Film erwartungsgemäß nicht an die Frische und die Lebendigkeit des ersten Teils herankommt. Trotzdem ist der Film ein amüsantes Kino-Erlebnis für jung und alt, auch die Animation und das 3D können sich sehen lassen. Ein Solo-Abenteuer der Minions ist bereits fest geplant, es bleibt abzuwarten, ob das dann nicht etwas zuviel des Guten wird.

Bewertung: 6,5/10

3 Comments

    1. Ich wollte sagen: Ich bin gespannt. [An dieser Stelle hing der Rechner und hat plötzlich den unvollständigen Kommi gepostet]
      Ich fand den ersten Teil zwar ungewöhnlich und witzig aber dennoch nicht wirklich gut. Wobei er zu den Filmen zählt, die von Mal zu Mal besser werden (etwa wie Pixars Cars) – vielleicht muss ich ihn mir noch ein paar mal ansehen. 😉
      Deine Rezension war auf jeden Fall hilfreich. Jetzt bin ich motiviert mir den Film wirklich im Kino anzusehen, statt auf die BlueRay zu warten.
      Wie fällt das 3D denn aus?

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