John Dies at the End

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© Ascot Elite Home Entertainment

Last night you had a dream. Your mother was beating you… with a whip of knotted together dicks.

Oh mein Gott, das ist ja alles sowas von crazy. Irgendein Rasta-Mann mit okkultem Background verkauft einem eine eigenartige Droge (Schublade wieder zu) und schon findet man sich auf dem abgedrehtesten Trip aller Zeiten wieder, spricht durch einen Hot-Dog mit seinen verstorbenen Kumpels und kämpft gegen Wurstmänner aus der Tiefkühltruhe. Achso, die Welt muss natürlich auch noch gerettet werden – vor fiesen anderen Dimensionen und sonstigem Kroppzeuch.

„John Dies at the End“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von David Wong, dem man absolut nicht vorwerfen kann, unkreativ zu sein. Aus manchen Sequenzen und Ideen, die im Film nur kurz angeschnitten werden, könnte man schon wieder drei neue Filme machen. „John Dies at the End“ strotzt nur so vor abwegigen Ideen und gerade diese Vielfalt macht den Reiz aus, doch leider leidet dadurch die stringente Erzählweise. Vor allem am Anfang lässt der Film den Zuschauer oft ratlos zurück und erschwert so den Zugang zur Handlung, die dann letztendlich ziemlich egal wird. Deshalb kann der Film trotz der ständig Befeuerung des Handlung-Ofens mit neuen crazy Ideen nicht wirklich überzeugen.

Die Schauspieler sind ganz okay, auch wenn sie die meiste Zeit nicht mehr zu tun haben als angesichts der neusten Wirrungen und Absonderlichkeiten erschrocken und verwirrt aus der Wäsche zu gucken. Der kleine Gastauftritt des genialen Paul Giamatti sorgt daher für eine gelungene Abwechslung in „John Dies at the End“. Sonst gibt es die üblichen Teenage-Stereotypen zu bewundern, den nachdenklichen Normalo mit romantischen Sehnsüchten genauso wie den abgedrehten Musiker mit Hang zum Drogenkonsum.

Alles in allem kann man sich „John Dies at the End“ ruhig mal angucken, vor allem für Fans des Absurden dürfte der Film was sein. Insgesamt ist das Ganze aber leider zu unausgegoren, zu betont crazy und wenig fesselnd. Von der Ideenvielfalt dürften sich die großen Blockbuster aber trotzdem gern was abgucken.

Bewertung: 5,5/10

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