Kurzfilm der Woche: Courtroom Sketch Artist

Courtroom-Sketch-Artist-Short-by-Ramtin-Nikzad

Es ist wohl der Lauf der Welt, dass Berufsbilder aussterben und andere entstehen. Im Fall der Gerichtszeichner ist das allerdings mehr als schade, denn diese ganz eigene Kunstform hat einen besonderen Reiz und prägte die Berichterstattung um bekannte Gerichtsprozesse. In „Courtroom Sketch Artist“ begleiten wir einen der bekanntesten und talentiertsten Gerichtszeichner seiner Generation. Gary Myrick arbeitete 38 Jahre lang in diesem Beruf und begleitete täglich die großen und kleinen Dramen in texanischen Gerichtsälen. Seine Bilder erschienen in der weltweiten Berichterstattung und wurden von tausenden von Menschen gesehen. „Courtroom Sketch Artist“ ist eine einfühlsame und interessante Begegnung mit einer ausgestorbenen Welt.

Die Kurzdokumentation entstand unter der Regie von Ramtin Nikzad und wurde für die New York Times hergestellt. Über seinen Film sagte er: „Before meeting Mr. Myrick, I had not given courtroom art much thought. It seemed a utilitarian, rather charming and anachronistic practice. But seeing Mr. Myrick’s sketches, stacked high in his home, quickly dispelled that impression. His drawings provide a rich catalog of history that spans nearly four decades. Starting with the Dallas school desegregation trial in 1976, he sketched courtrooms that featured famous politicians, serial killers, professional athletes, international arms merchants, housewives-turned-killers, victims’ families, rapt juries and napping judges — all rendered with an empathetic gaze and understated wit. His work conveyed the tragedy and folly of the courtroom experience, while avoiding sentimentality and snap judgments about his subjects. His human touch captured what cameras never could.“ (Quelle: NY Times)

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