Kurzfilm der Woche: Everything I can see from here

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In „Everything I can see from here“ finden wir uns in einer dunklen und tristen Landschaft wieder. Dicker Rauch quillt aus Schornsteinen und legt sich über die Häuser und Fabriken. Zwei Freunde schießen hin und wieder lustlos einen Fußball in die Luft, ihr kleiner Hund rennt aufgeregt zwischen ihnen hin und her, um den Ball zu erwischen. Als der Ball nach einem Schuss in die Höhe plötzlich nicht mehr herunterkommt, machen die beiden eine skurrile Bekanntschaft. „Everything I can see from here“ ist ein stimmungsvoller und atmosphärisch dichter Kurzfilm, der mit toller Animation und schillernden Farben überzeugt. Das ungewöhnliche Format und die interessante Geschichte, die ohne Sprache auskommt, tun ihr Übriges.

Der Kurzfilm ist ein Projekt des „The Line Studio“ und wurde über zwei Jahre hinweg in unabhängiger Arbeit an Wochenenden und Feierabenden umgesetzt. Regie führten Sam Taylor und Bjørn Aschim. „The story was patched together from sketches and little bits of story ideas we’d talked about over the years. We wanted to do something that felt a bit like a Mike Leigh film, but then veered off in a much sillier direction. Something with real characters but a lot of cartoon anarchy.“ (Quelle)

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