The Best Exotic Marigold Hotel

© 20th Century Fox

Am Ende wird alles gut – und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.

Ein wichtiger Satz des Films und – was für ein Zufall – er beschreibt den Films perfekt. Im herrlich bunten Indien (eine Freude für die Augen) kommen einige ältere Herrschaften zusammen ins Best Exotic Marigold Hotel, das von einem idealistischen, jungen Inder geleitet wird, dessen Konzept es ist, alten Menschen, die „man in ihren Länder nicht mag“, einen tollen Urlaub zu bescheren. Dabei treffen teilweise sehr unterschiedliche Charaktere und Wünsche aufeinander, es macht Spaß der hochkarätigen Besetzung zuzusehen und auch die Story vermag zu fesseln. Manch einem verkorksten Realisten mag die Reibungslosigkeit und ausufernde Happiness des Films negativ auffallen, aber darüber kann ich großzügig hinwegsehen – man muss auch mal übertriebene Glückseligkeit zulassen! Auch die Sex-and-the-City-mäßigen laut vorgelesenen Blogeinträge von Protagonistin Judi Dench könnten nervig sein, aber der Film ist einfach zu positiv, als dass man das kritisieren könnte. Fazit: Nicht das Tiefgründigste, was man  je gesehen hat, aber ein wunderbarer, interessanter Gute-Laune-Film, der Fernweh auslöst.

Bewertung: 6,5/10

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