The Cabin in the Woods

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Ein paar Highschool-Kids (die übliche Konstellation: die Blondine, der Footballspieler, der Kiffer, der nette Normalo und die nette Normali, die bald ein Paar sein werden) wollen ein Wochenende in einem Haus am See im tiefen, dunklen Wald verbringen. Natürlich nehmen sie die Warnungen des gruseligen, zahnlosen Hinterweltler-Tankstellenbesitzers nicht ernst und machen sich gut gelaunt und bierselig bzw. bekifft auf zum Ziel. Dem geübten wie auch dem ungeübten Horrorfilmgucker fällt sicherlich auf, dass man das ja irgendwie alles schon kennt und die Ärmsten in der einsamen Waldhütte sicherlich auf die ein oder andere Art zermetzelt werden, ABER dieser Film ist anders.

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Bewusst wird mit üblichen Horrorfilmklischees hantiert, aber diese werden auch oft gebrochen und verändert, was den Film zu einem ganz besonderen Gänsehauterlebnis macht. Natürlich wird Blut fließen und natürlich gruselt man sich und erschreckt sich gar fürchterlich, aber immer wieder wird der Zuschauer irritiert und mit zunächst verwirrenden Zwischensequenzen von Forschern vor großen Bildschirmen verwirrt – das macht den Film aber ungeheuer interessant und spannend. Oft werden die gängigen Horrorhandlungen auch parodiert, was den Film stellenweise wirklich lustig macht und so teilweise die gruselige Atmosphäre aufbricht. Das Ganze ist storymäßig so intelligent verpackt, dass man fast glauben möchte, die Filmemacher hätten sich gedacht:“ Okay, wir nehmen jetzt mal alle Horrorfilme aufs Korn und zeigen der Welt im Anschluss wie man wirklich einen guten Horrorfilm macht!“ Es ist eine interessante Mischung aus Liebe und Hass zum Horrorfilm, der diesen hier zu etwas ganz Besonderem macht. Mit einer Story, die man ganz bestimmt noch nie gesehen hat, ist dieser Film ein Muss für alle Kenner und Liebhaber des Horrorfilms, aber auch für alle anderen sehr sehenswert.

Sehr, sehr schön ist auch die Webseite zum Film.

Bewertung: 8/10

2 Comments

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